Ein Song zum Thema Klimawandel

Der gute Werner Vogel hat mich mit einem seiner Musikstücke und dem passenden Refrain problemlos dazu inspiriert, das „Gute Stück“ mit weiterem Leben zu füllen. Ich durfte sogar ein wenig mitsingen. Klickt auf den Link und hört mal rein, wie findet ihr es?

https://www.werner-vogel-music.com/kopie-von-protestongs-2019

Erst stirbt der Wald

Im 19. Jahrhundert, da fing das alles an.
Worauf wir heute blicken, was man nicht mehr leugnen kann.
Die Umwelt wird vernichtet und singt ihr Klagelied.
Und mancher nimmt jetzt wahr, was man sonst nicht gerne sieht.

Die Wälder steh'n in Flammen, die Welt brennt lichterloh.
Die CO² Entwicklung macht uns alle nicht mehr froh.
Stürme toben mächtig, durch die USA
und vernichten ganze Städte, das ist vielen gar nicht klar.

Refrain: Erst stirbt der Wald, dann stirbt das Tier,
         zwischendurch mal Pause, doch dann sterben wir.
         Die Zukunft ist fern, das glauben wir,
         auf unser'm Stern, dem blauen Saphir.

Wir karren heute Waren, durch die ganze Welt.
Viel Schrott, den wir nicht brauchen, doch das bringt 'ne Menge Geld.
Die Gipfeltreffen scheitern und das aus gutem Grund,
der Ami schließt die Augen, die Welt sei doch gesund.

Und China produziert, mehr als man brauchen mag,
vernichtet so Ressourcen, achtlos Tag für Tag.
Den Müll aus der Atomkraft, den bringen wir wohin?
In tiefe Salzbergwerke, aus den Augen, aus dem Sinn.

Refrain: Erst stirbt der Wald ...

Die Erdöllobby wettert, denn Plastik sei stabil,
doch die Meere quellen über, das wird alles jetzt Zuviel.
Verpackung sei so wichtig, für Transport und Haltbarkeit,
doch uns'ren Müll stets aufzunehmen, ist Asien nicht bereit.

Die Agrarlobby schimpft, den Landwirt muss man schützen,
gibt ihm somit das Recht, auf seinen Feldern Gift zu spritzen.
Die Bienen sind empfindlich und sterben alle weg,
dem Chemiekonzern ist das egal, Hauptsache er verkauft den Dreck.

Refrain: Erst stirbt der Wald ... 

Wir halten massenweise Vieh, das niemand jemals essen kann,
das Problem ist nicht nur Quälerei, sondern auch Methan.
Methan steigt in die Umwelt und wird zu CO².
Die Erderwärmung schreitet fort, das ist uns einerlei.

Die Polarkappen schmelzen, der Wasserspiegel steigt.
Tsunamis überrollen uns und bringen sehr viel Leid.
Der Lebensraum der Tiere dezimiert sich rasend schnell
und wir drücken beide Augen zu, das tun wir generell.

Refrain: Erst stirbt der Wald ...

Wir holzen Wälder ab, um Reis und Soja anzubau'n
und viele Menschen leiden Hunger, schlimm mit anzuschau'n.
Die Viehzucht braucht zwar Futter und davon richtig viel,
nur ohne uns're Bäume, verlier'n wir dieses Spiel.

Kinder zieh'n auf Demos und sprechen uns d'rauf an,
dass der Weg, den wir bestreiten, so nicht weiter gehen kann.
Wir müssen jetzt was ändern, denn das ist uns're Pflicht.
Längst spuckt uns uns're Erde, die Wahrheit in's Gesicht.

Refrain: Erst stirbt der Wald ...

© Musik und Refrain Werner Vogel/ © Text Marion Decker

Autor: Marion

Ich bin 1969 geboren und schreibe nun schon eine ganze Weile. Meine Gedanken in Worte zu fassen scheint mir eine Notwendigkeit, die zu unterlassen, mich schlicht unvergnüglich stimmt. Darüberhinaus betreue ich Klientinnen mit persönlichen Problemen in ihrem Bestreben sich weiterzuentwickeln. Also eigentlich ganz ähnlich wie ich selbst.

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