Facebook ist nicht Tinder oder Anmache im Netz

9. Juni 2017

Mir kurz Luft machen…

ich möchte nicht dazu eingeladen werden, mit jemandem zu schreiben, damit wir uns kennen lernen. Ich habe alles was ich brauche in meinem Leben, einen Mann, 3 Hunde, eine Katze und damit ganz wunderbare Beziehungen und selbst wenn Du der liebe Gott persönlich bist, unsere Zeit ist noch nicht gekommen. Ich möchte auch nicht von irgendwelchen Männern, die sich als Frauen ausgeben, benachrichtigt werden, dass sie so was, wie mir zu sagen, dass sie mich attraktiv finden, noch nie gemacht haben und ihr Mann das nicht wissen sollte. Wenn ich außereheliche sexuelle Praktiken wünsche, dann seid Euch sicher, ich werde auf Euch zu kommen, bis dahin haltet Euch bitte zurück. Ich tue mich schwer damit angestupst zu werden, weil ich nicht weiß was das bedeutet, deshalb reagiere ich nicht darauf, nehmt es nicht persönlich. Ich möchte keine Sticker gesendet bekommen, denn ich bin 48 Jahre alt und kein Kind mehr, mit mir kann man ganz normal sprechen.

In diesem Sinne, allen die mich wirklich mögen, ein friedvolles Wochenende 😘

Marion Decker

Dieser ärgerliche Rechtspopulismus auf Social Media

Sie verbreiten Geschichten, greifen dabei alles auf, was die Presse an Halbwahrheiten zu bieten hat, wie Gaukler im Mittelalter und haben auch noch relativen oder scheinbaren Erfolg damit…

15. Februar 2017

Frühjahrsputz das Haus ist sauber und nun bin ich dran! Ich nenne es mal Psychohygiene. Ich mag Facebook, weil es die Möglichkeit birgt zu schauen, was die Menschen so machen, die ich schon länger oder auch schon sehr lange nicht mehr gesehen habe, um mich mit ihren Erfolgen zu freuen oder mit ihren Niederlagen zu trauern. Manche Menschen lerne ich kennen, andere lerne ich erneut kennen. An Wochentagen nutze ich morgens die Gelegenheit, quasi Zeitung zu lesen und zu schauen, was es so neues bei Euch gibt, oder auch, um mich auszutauschen. Es gibt sehr sehr viele liebe, freundliche, höfliche und wohlmeinende Menschen hier in meiner Freundesliste und es gibt jene wenigen dunklen, destruktiven, hetzenden Leute, die grauen Einheitsbrei predigen, die mich morgens meinen Kaffee wieder erbrechen lassen und damit maßgeblich meine Tagesform mit beeinflussen.

Es sind jene wenigen, die sich das Maul darüber zerreißen, dass ein Transvestit namens Olivia Jones, Schulter klopfend neben der Kanzlerin, auf einem Pressefoto erscheint. Blamage geifern sie und ich fühle mich wieder mit der Bedeutung des Wortes „Fremdschämen“ konfrontiert, ob dieses reißerischen Gebarens, das vor allem eines offenbart, nähmlich, wie gefährlich die Mischung aus riesigem Ego und geringem Selbstwert ist. Sie verbreiten Geschichten, greifen dabei alles auf, was die Presse an Halbwahrheiten zu bieten hat, wie Gaukler im Mittelalter und haben auch noch relativen, oder scheinbaren Erfolg damit. Hasstiraden und rechtspopulistisches aufgeblasenes Gezeter, scheint bei Facebook salonfähig geworden zu sein und das bezieht sich allem Anschein nach, nicht einmal auf schlecht informierte, oder ungebildete Menschen, die sich diesem grauen Nazischeiß anschließen und munter ins gleiche Horn prußten.

Weil ich ein sehr empfindsamer Mensch bin, mich schlecht emotional distanzieren kann und sowieso schnell reizüberflutet bin, habe ich beschlossen auszusortieren. Diese Leute sind für grauen Einheitsbrei, ich bin für Artenvielfalt, sowohl bei Gemüse, Blumen, Tieren und Menschen. Meine Welt ist bunt und das bleibt sie auch. Deshalb miste ich an dieser Stelle aus und sage raus mit dem Dreck, mit jedem, der sich hier in meiner Freundesliste intolerant zeigt, damit wäre der Anfang gemacht. Ich bin fast sicher, dass jetzt ein Shitstorm über mich ergeht, aber das geht auch vorbei.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben“

Alexander Freiherr von Humboldt Naturforscher und Weltenbummler

In diesem Sinne Euch allen da draußen einen herrlichen, friedvollen Frühlingsanfang.

Marion Decker

Frollein Rottenmeier bockt…nein blogt.

Ich werfe ein freundliches Hallo in die Runde und stelle mich ganz kurz vor. Ich heiße Marion aber ihr könnt mich Marie nennen. Ich schreibe schon eine ganze Weile und habe bisher regelmäßig Texte via Facebook gepostet. Nachdem nun die ermunternden Stimmen meiner Mitmenschen lauter wurden als die mahnenden Stimmen in meinem Kopf, hielt ich den Zeitpunkt für wie gerufen, mich den Zeichen der Zeit anzupassen und so blogge ich jetzt. Ich gab mir den imaginären Namen Frollein Rottenmeier weil meine Mutter mich damals Frollein nannte wenn ich wieder einmal über die Stränge schlug. Rottenmeier hieß die strenge Hausdame bei Heidi und da ich mich ein wenig in ihr wiedererkenne, ist der Name Programm. Ziel dieses Blogs ist es meine geneigten Leser munter zu unterhalten. Ihr findet im folgenden eine bunte Mischung aus ironischem, satirischen, zornigen, humorvollen, melancholischen…ach seht selbst! Ich wünsche eine gute Reise. Liebe Grüße Marie